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Menden, eine überschaubare Stadt im Sauerland. Hier bin ich zur Schule gegangen, hier habe ich eine Lehre gemacht. Es muß wohl so um 1952 gewesen sein, ich war erst sechzehn, siebzehn und hörte eine Sendung im Radio über Bunk Johnson (ja, man hörte damals viel Radio, Fernsehen kam später). Das hat mich damals sofort fasziniert, angetörnt würde man heute sagen. Schon bald danach initiierte ich einen Jazzclub und versuchte mich sogar als Posaunist in unserer Band, den Tower Street Stompers. Als Musiker war ich aber eher miserabel und so begann meine Laufbahn als Veranstalter. | ![]() |
Iserlohn, hier wurde ich ernsthaft aktiv in Sachen Jazz. Neben meiner Arbeit als selbständiger
Grafiker startete ich Konzerte mit Musikern internationalen Formats (z.B.1972 Chick Corea, John Surman). Ab 1969
gab es dann regelmäßig Live-Abende in Zusammenarbeit mit der Stadt (Danke an Frau Spangenberg und Eckhardt
Stuckenschmidt). Auch die Tontechnik machte mir Spaß und so produzierte ich dann einige LP's mit dem Schwerpunkt
auf Musiker-Ausgaben. Auch gab es bereits eine Gruppe von Jazz Amateuren in Iserlohn und all meine Energieverwendete
ich nun darauf gemeinsam einen echten Jazzclub ins Leben zu rufen. Dies war die Geburtsstunde des Jazzklub "Henkelmann".
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Altena, das war ebenfalls 1969 - der New Jazz zog die Fans an, das fühlte und
erkannte mein Freund Heinz Bonsack Zahnarzt und Jazzenthusiast aus Altena, ganz besonders. Er setzte all seine
Energie ein um die Stadt von einem Festival auf der alten Ritterburg zu überzeugen und er schaffte es. Und
es wurde ein erfolgreiches Festival, schon ein Jahr später konnte es die Besucher nicht mehr fassen und wir
mußten nun gut planen und organisieren. Im Nachhinein kann heute gesagt werden, daß Altena für viele Festivals danach zum Vorbild wurde. Leider erlaubte es die Gesundheit von Heinz nicht, mit dem Festival fortzufahren. Die Stadt bat mich weiterzumachen. doch nach weiteren 2 Jahren mußte ich das Handtuch werfen ... |
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Balve. In diesem kleinen Örtchen im Sauerland befindet sich eine der größten
Steinzeithöhlen. Harald Polenz, ein Sohn dieses Städtchens gab mir seinerzeit den Tip das Festival in
diese Höhle zu verlegen. Die Idee überhaupt. Hier konnte ich mein Konzept, nämlich den Jazz in seiner
ganzen Vielfalt zu zeigen (Newcomer und Stars), komplett umsetzen. Das Programm plante ich zu je 50% aus Publikumswünschen
und meiner Wahl. Insgesamt faßte die Höhle nahezu 3000 Besucher und bescherte allen Zuhörern eine
ideale Akustik. Viele Besucher campten hier für mehrere Tage und der Schützenverein half uns erheblich
- vielen Dank. Darüberhinaus wäre aber ohne den fantastischen Einsatz von Freunden das Festival nicht
durchführbar gewesen. Es waren 10 glückliche Jahre, doch dann versetzte wieder einmal "kleinbürgerliches
Denken" dem Festival ein Ende ... |
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Heute, wir schreiben 2002, lebe ich in Bodrum, dem antiken Halikarnassus in der Türkei,
eine logische Entscheidung, nachdem ich meine Frau Pinar hier kennenlernte. Beschäftigt bin ich weiterhin
mit tausend Dingen, liebe das Internet, mache Mein Sohn Lutz in Köln stellt Maßschuhe her Der Mann erzählt ja nichts über seine Photos, werden einige sagen - nun ja, wenn ich zu Konzerten ging hatte ich die Kamera dabei, That's it. |
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